LC Villach mit starken Auftritten bei der Track Night Vienna

Der LC Villach präsentierte sich bei der hochklassig besetzten Track Night Vienna (20.6.) mit mehreren starken Leistungen und konnte sowohl im Mittelstrecken- als auch im Langstreckenbereich überzeugen. Besonders im Fokus stand dabei einmal mehr Sebastian Kofler, der über 800 Meter für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte.

Der 16-jährige Mittelstreckenläufer gewann das Rennen in starken 1:51,41 Minuten und verbesserte damit seinen eigenen Kärntner U18-Rekord. Gleichzeitig bestätigte er eindrucksvoll das Limit für die U18-Europameisterschaften in Rieti und unterstrich seine ausgezeichnete Form in Richtung Saisonhöhepunkt.

Auch auf der Langstrecke gab es Grund zur Freude für den LC Villach. Über 5000 Meter zeigte der Oberkärntner Matteo Xaver Jost eine herausragende Leistung. Bei seinem Debüt über diese Distanz lief er in 15:18,30 Minuten auf den starken dritten Platz und stellte damit sein großes Potenzial unter Beweis. Besonders bemerkenswert: Jost ist Trainingspartner von Sebastian Kofler und absolviert heuer erst sein erstes Jahr in der Altersklasse U18. Mit seiner Leistung schob er sich zudem auf Rang drei der ewigen Kärntner U20-Bestenliste über 5000 Meter vor. Vor ihm liegen lediglich zwei Athleten, angeführt von keinem Geringeren als Europameister Dietmar Millonig.

Die 5000-Meter-Bewerbe wurden gleichzeitig als Österreichische Staatsmeisterschaften gewertet. Dabei zeigte Stefanie Kurath mit Rang sieben in 17:43,31 Minuten eine solide Leistung und platzierte sich im Mittelfeld des stark besetzten Teilnehmerinnenfeldes.

Für Alissa Liebhard verlief das Rennen hingegen nicht nach Wunsch. Die junge LC Villach Athletin kam mit den hohen Temperaturen nur schwer zurecht und konnte ihr Leistungsvermögen nicht wie erhofft abrufen. Dennoch kämpfte sie sich über die gesamte Distanz und sammelte wichtige Erfahrungen auf nationaler Bühne.

Auch und Chantal Buschung stellten sich der Herausforderung über 5000 Meter. Die äußerst hohen Temperaturen forderten jedoch ihren Tribut, beide Athletinnen mussten das Rennen vorzeitig beenden.

Fotos zur kostenfreien Verwendung bei Nennung (Fotoquelle Iris Maurer)

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